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Keo & Ich (9.04.)

Genaugenommen, schreibe ich erst seit nicht mehr als einem Jahr. Vielleicht sogar erst seit ein paar Monaten. Keo ist ziemlich Junges Blut, um nicht zu sagen: Eine meiner ersten Geschichten.
Ansonsten arbeite ich nicht wirklich an anderen Projekten (wobei mich eine Story mit Schreiberkollegen Cedric schon reizen würde ).
    Ich bin nicht sehr redegewandt. Ich habe mich nie groß für Germanistik interessiert. Und sprachverliebt  bin ich auch nicht. Wenn etwas an Keo gut sein sollte, rührt es jedenfalls nicht daher.
Ich sehe wenig Sinn darin, meine Texte zu bearbeiten. Es fällt sogar auf, dass sie,  wenn ich wenig verbessere, mehr Anklang finden als es andernfalls sein würde.
    Das Problem ist, ich sehe Fehler selten. So wie ich es niederschreibe, halte ich es für am Besten. Das bedeutet nicht, dass es am Ende auch das Beste ist, sondern, dass ich persönlich mich damit zufrieden gebe. Ich weis, es gibt schönere Geschichten (nicht zuletzt der Marionettenkönig, wozu man aber erwähnen muss, dass Keo und er sich ähnlicher sind, als die meisten zunächst vermuten möchten).
    Aber bei ihm sind Stil und Story nicht das Wichtigste. Sondern vielmehr, was für ein Gefühl dadurch vermittelt wird. Das Gefühl, dass ich habe, wenn ich aus dem Fenster sehe, und die Welt beobachte. Mir liegt einiges an Keo. Was er erlebt ist nur eine Erfahrung, die ich in solcher oder anderer Weise schon gemacht habe. Ich gehe im Morgengrauen nach draußen, um zu beobachten, wie der Nebe in den Senken verschwindet. Ich stehe auf der Straße und beobachte den Nachthimmel. Alles nur, weil ich den nächsten Zeilen hinterher jage.
    Ich bin abhängig von Eindrücken. Und das ist alles andere als professionell. Damit lebe ich in der Gefahr, alles könnte sofort und vernichtend schief laufen. Oder eben nicht.
    Ich habe schreckliche Angst vor Kritik. Ich kann nicht mit Kritik umgehen. Und, ja, ich nehme sie persönlich. Klar, für Form-Diskussionen bin ich immer offen. Ich erbitte sie sogar. Aber wenn man Keo anzweifelt, zweifelt man auch mich selbst an.
29.5.07 19:45


Bemerkung (6.04.)

Ich bin mir nicht sicher... Aber ich habe das Gefühl, es gibt Tage, an denen die ganze Welt hasst. Sich und andere. Das soll wirklich kein Versuch sein, mit meinen emotionalen Abgründen im Web zu hausieren. Geschweige denn, einer der üblichen Vorwürfe... es ist mir nur aufgefallen.
Das Problem an dieser Phase liegt nicht etwa in ihr selbst. Was wirklich schlimm ist: Sie vergeht, sobald einer der Beteiligten seine Stimme erhebt. Immer. Es ist wie eine Sucht. Man weis, man wird einen Fehler machen, aber man hört auf das naive, eigenständige Herz. Kompromisslos und selbstzerstörerisch.
Morgen erwische ich dann eine dieser freien, gleichgültigen Phasen. Und ich freue mich nicht darauf. Sie wird mich (nein, den Teil meines Ichs, mit dem ich mich an dieser Stelle nicht identifizieren möchte) davon abhalten, irgendetwas Sinnvolles in die Hand zu nehmen, falls man das von mir überhaupt erwarten darf. (Ja, Sinnlosigkeit ist etwas SEHR freiheitsliebendes).Vor allem hält sie mich davon ab, zu schreiben. Keo wird nicht mehr derselbe sein. Und er wird mir fremd vorkommen, nicht wie sonst, als betrachte man sein weinendes Spiegelbild. Ich verbringe meine Zeit mit den zum Scheitern verurteilten Versuchen, Miesmuffel, called friends, aufzuheitern. Wie gesagt... ohne Erfolg. Aber ich meine: Was erwartet ihr von mir? Ich weis, ich gehe vielen Leuten auf die Nerven. Aber das heißt nicht, das Gegenüber das auch von mir erwarten kann. Nur zum eigenen Wohl. Versteht mich nicht falsch. Ich bin immer da. Wenn man seelischen Beistand braucht. Aber Beistand heißt nich Hilfe. Klar, ich heule auch gerne eine Runde mit. (Für die Jungs die nicht weinen dürfen. Ich will ja niemandem die Blöße geben.) Meine Tränen sollten für alle reichen. Nur: Was kommt dann? Aufheiterung? Gar nichts? Vielleicht Mitleid? "XY ist soo ein armer Junge."
Ich weis nicht, ob es irgendwann mal jemandem aufgefallen ist, aber das Wort "arm" lässt sich leicht von "erbärmlich" ableiten.

Was lässt sich also abschließend und völlig aus dem Kontext gerissen sagen? -Die Welt ist zu hart für mich. *schulterzuck* UND: Chuck Norris Witze sind unglaublich hilfreich.
29.5.07 19:43



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